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unfehlbarkeit eben ſo feſt uͤberzeugt zu ſein als die antike Sibylle.
PDieſe junge Dame,“ ſagte er,„liebt Jeman⸗ den, der ſie ebenfalls liebt. Sie muͤſſen ihr ſagen, daß ſie Recht hat, dieſen Jemand zu lieben.“
„Und dieſer Jemand ſind Sie?“
„Vielleicht.“
„Ich werde ihr antworten, wie ſie mich fra⸗ gen wird; dies iſt Alles, was ich Ihnen ſagen kann.“
„Aber wie werde ich ihre Antworten erfahren?“
„Sie werden ſie danach fragen.“
„Sie wird ſie mir nicht ſagen, und doch moͤchte ich Zeuge ſein, wie ſie ſich benehmen wird, wenn ſie Sie wegen dieſer Liebe und wegen Deſſen, was ſie thun ſoll, befragen wird.“
„Es giebt ein Mittel dazu.“
„Welches?“
In dieſem Augenblice wurde die Thuͤr geoͤff⸗ net und ein großer, als Athlet gekleideter Mann, das heißt in fleiſchfarbenem Trikot und in einem Beinkleide von ſchwarzem Sammet, mit ſilbernen Franzen, ſagte mit heiſerer Stimme zu ſeiner Ge⸗ faͤhrtin:


