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Cäsarine / von Alexander Dumas. Ins Deutsche übertr. von Ludwig Fort
Entstehung
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ſtern, die von neuen, bisher noch unbekannten Ge⸗ fuͤhlen durchbebt wird und welche des Nachts nicht ſchlafen kann, waͤhrend ihr Verſtand nicht hinreicht, ſich den Grund davon zu erklaͤren. Dann fragt ſie Alles und verlangt von Allem, was ſie umgiebt, eine Antwort, und da ſie nicht weiß, an welcher Quelle ſie dieſen gluͤhenden Durſt nach einem un⸗ bekannten Etwas loͤſchen ſoll, wendet ſie ſich mit Inbrunſt der Gottheit zu, denn es iſt ihr, als ob ſie nur in der unendlichen Liebe, welche der Schoͤpfer einfloͤßt, Befriedigung finden und den geheimniß⸗ vollen Anforderungen ihres Herzens genuͤgen koͤnnte.

Es iſt ſelten, daß ein Maͤdchen in ihrem funf⸗ zehnten bis ſiebzehnten Jahre nicht in die Verſu⸗ chung kommt, den Schleier zu nehmen.

Habt Ihr ſchon, wenn Ihr ein junges Maͤd⸗ chen mit ſchoͤnen Formen, mit jungfräulichem Her⸗ zen und mit reinen Gefuͤhlen geſehen habt, zu Euch geſagt:

Es wird einen Mann geben, fuͤr den dieſes Herz ſchlagen, dem dieſer ſchoͤne Koͤrper gehoren und der das unausſprechliche Gluͤck haben wird, ſie in das erſte Geheimniß dieſer irdiſchen Liebe ein⸗