is,
ſei
rte, Si⸗
233
„Da würde uns der Beweis entgehen,“ rief der Maire,„und wir würden in Zweifel gerathen.“
„Ja, das iſt wahr, doch eine letzte Annahme, Herr Maite. Nehmen Sie an, ich habe im Gebüſche rechts Bobineau und im Gebüſche links la Jeuneſſe in den Hinterhalt geſtellt, und in dem Augenblick, wo der Dieb die Hand an ſeinen Schatz lege, legen ſie die Hand an den Dieb 2h!“
In dieſem Momente hörte man auf der Landſtraße ein Geräuſch dem ähnlich, welches ein Menſch macht, der nicht gern gehen möchte, und den man wider ſeinen Willen zu gehen zwingen würde.
„Ei! hört! hört!“ rief Frangvis mit einem Ge⸗ lächter, das ſeinen Gedanken wunderbar krönte,„ſie halten ihn, er will nicht zurückkommen, und ſie ſind ge⸗ nöthigt, ihn anzutreiben.“
Zu gleicher Zeit erſchienen la Jeuneſſe und Bo⸗ bineau, Mathien am Kragen haltend, auf der Thür⸗ ſchwelle.
„Alle Teufel!“ ſagte Bobineau,„wirſt Du wohl gehen, Landſtreicher?“
„Vorwärts, Burſche, mache nicht den Widerſpän⸗ ſtigen!“ fügte la Jeuneſſe bei.
„Mathien!“ riefen einſtimmig die Anweſenden.
„Herr Maire,“ ſprach la Jeuneſſe,„hier iſt die
Börſe!“: „Und hier der Dieb!“ ſagte Bobineau.„Laß uns ein wenig mit dem Herrn Maire reden, mein Klei⸗ nod.“ Hiebei ſchob er Mathien vorwärts, und dieſer ge⸗ horchte unwillkürlich dem Impulſe und machte hinkend ein paar Schritte.
„Nun,“ rief Frangvis,„ich ſagte Ihnen ja, er hinke mit dem linken Beine! Werden Sie wohl ein ander Mal auf meinen Rath hören, Herr Maire?“
Mathien ſah, daß ſich nichts leugnen ließ; er
16
Catherine Blum.


