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war gefangen und es blieb ihm nichts übrig, als den Muth nicht ſinken zu laſſen.
„Nun wohl! ja,“ ſagte er;„was weiter? ich habe allerdings den Schuß gethan, und ich lengne es nicht! Ich wollte nur Herrn Bernard mit Mademoiſelle Ca⸗ therine entzweien, weil Herr Bernard mir eine Ohr⸗ feige gegeben hatte; als ich das Gold ſah, da ſchwin⸗ delte mir! Herr Bernard hatte ſeine Flinte weg⸗ geworfen, ich hob ſie auf, der Teufel führte mich in Verſuchung, und ſodann.. Doch nicht ein Härchen Vorbedacht, und da der Pariſer nicht todt iſt, ſo wird man wohl mit zehn Jahren Galeeren davon kommen!“
Aller Bruſt athmete freier, Aller Arme ſtreckten ſich gegen Bernard aus, doch die Erſte, welche dem jungen Manne, um den Hals fiel, war Catherine.
Bernard machte vergebens eine Bewegung, um ſie an ſein Herz zu drücken: ſeine Hände waren ge⸗ bunden.
Der Abbé Gregoire bemerkte das ſchmerzliche Lächeln, das um die Lippen des jungen Mannes ſchwebte.
„Herr Maire,“ ſagte er,„ich hoffe, Sie geben Befehl, daß Bernard auf der Stelle frei wird.“
„Gendarmen, der junge Mann iſt frei,“ ſprach der Maire,„bindet ihm die Hände los.“
Die Gendarmen gehorchten.
Es trat nun ein Augenblick des Erguſſes ein, in
welchem Vater, Mutter, Kind, Braut eine verworrene
Gruppe bildeten, aus der man Schluchzen der Freude und Ausrufungen des Glückes hervorkommen hörte. Alle Welt weinte; Jeder bis auf den Maire wiſchte ſich eine Thräne ab.
Da aber Mathien zu ſehr von dem Gemälde ab⸗ ſtach, ſo ſagte der Maire, auf Mathien deutend:
„Führt dieſen Menſchen ins Gefängniß von Villers⸗Cotterets und laßt ihn ſicher einſperren.“
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