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„Nun wohl!“ verſetzte Frangois,„wenn ich Ih⸗ nen nichts Anderes zu ſagen hätte, ſo wäre dies, wie mir ſcheint, ſchon eine hübſche Kunde.“
„Erklären Sie ſich, junger Mann,“ ſprach maje⸗
ſtätiſch der Maire, der entzückt war, dieſe gute
Kunde als Vorwand für den Bernard bewilligten Auf⸗ ſchub zu haben.
„Herr Chollet iſt von der Heftigkeit des Schlages niedergeworfen worden und ohnmächtig zu Boden ge⸗ fallen, doch die Kugel hat ſich an der mit Gold gefüll⸗ ten Börſe, die er in der Taſche ſeines Rockes hatte, abgeplattet und iſt ſodann längs den Rippen hinge⸗ glitten.“
„Ho! ho!“ machte der Maire;„was ſagen Sie uns da, mein Freund? Die Kugel hat ſich auf der Börſe abgeplattet?“
„Nicht wahr, Herr Maire, das iſt gut angelegtes Geld?“ verſetzte Frangvis.*
„Gleichviel! todt oder nicht todt, der Mordverſuch bleibt.“
„Ei!“ erwiederte Frangois,„wer ſagt Ihnen das Gegentheil?“
„Zur Sache alſo!“ rief der Beamte.
„Oh! ich verlange gar nichts Anderes, doch un⸗ terbrechen Sie mich nicht jeden Angenblick.
„Sprich, ſprich, Frangvis!“ riefen alle Anwe⸗ ſenden. Zwei von ihnen blieben allein ſtumm, doch in ei⸗ ner ſehr verſchiedenartigen Erwartung:
Bernard und Mathieu.
„Nun wohl!“ ſagte Frangvis,„hören Sie alſo, Perr Maire, auf welche Art die Sache ſich zugetragen
Wie kannſt Du aber wiſſen, auf welche Art die Sache ſich zugetragen hat, da Du mit uns hier in die⸗ Catherine Blum. 15


