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Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Und iſt das, was Du zu ſagen haſt, von irgend einer Bedeutung? fragte der Maire.

Ei! Sie ſollen ſelbſt urtheilen... Nur mache ich Sie zum Voraus darauf aufmerkſam, daß dies ein wenig lang ſein wird.

Ah! wenn dies ſo lang iſt, als Du ſagſt, ſo iſt es gut; das wird morgen noch Zeit ſein.

Oh! nein, Herr Maire, es muß dies heute Abend noch geſchehen.

Mein Freund, erwiederte der Maire mit unge⸗ duldigem und zugleich herablaſſendem Tone,da nur poſitive Angaben bei einer Criminalſache geſtattet ſind, ſo werden Sie es gut finden, wenn ich weiter gehe. Gendarmen, führen Sie den Gefangenen ab!

Wohl! verſetzte Frangois, der wieder ernſt wurde,ſo werden Sie mich anhören, Herr Maire, denn die Nachrichten, die ich bringe, ſind poſitiv.

Herr Maire, rief der Abbé Gregoire,im Na⸗ men der Religion und der Menſchlichkeit beſchwöre ich Sie, dieſen jungen Mann anzuhören.

Und ich, mein Herr, ſagte Guillaume,ich be⸗

fehle Ihnen im Namen der Gerechtigkeit, inne zu halten. Der Maire zögerte vor der beinahe amtlichen Au⸗ torität dieſer väterlichen Liebe. Da er jedoch nicht das Anſehen haben wollte, als fügte er ſich, ſo er⸗ wiederte er:.

Mein Herr, ſobald es einen Todten gibt, gibt es auch einen Mörder.

Verzeihen Sie, Herr Maire, unterbrach Fran⸗

cois,es gibt allerdings einen Mörder, doch es gibt

keinen Todten. Wie, keinen Todten? rief der Maire. Keinen Todten? wiederholten alle Anweſenden.

Was ſagt er da? murmelte Mathien. Der Herr ſei gelobt! ſprach der Prieſter.