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mich dieſes Verbrechen berührt, das einen von ſeinen Eltern mir anvertrauten jungen Mann betroffen hat, einen jungen Mann, der mir theuer, einen jungen Mann, über welchem zu wachen ich beauftragt war; nein, Chollet, wie Ihr Sohn, iſt in meinen Augen nur ein Fremder; doch die Gerechtigkeit muß ihren Lauf haben: eine Tödtung iſt geſchehen, und das iſt einer der gewichtigſten Fälle. Vorwärts, Gendarmen!“
Die Gendarmen ſchoben Bernard abermals gegen die Thüre.
„Gott befohlen, mein Vater! Gott befohlen, meine Mutter!“ rief der junge Mann.
Bernard machte, gefolgt von dem glühenden Blicke von Mathien, der ihn mit den Augen anzutreiben ſchien, wie ihn die Gendarmen mit der Hand antrie⸗ ben, ein paar Schritte gegen die Thüre.
Da fand ſich aber Catherine auf ſeinem Wege.
„Und ich, Bernard? haſt Du nichts für mich?“ fragte ſie.
„Catherine,“ erwiederte der junge Mann,„in dem e wo ich ſterben ſoll, und zwar unſchuldig ſterben, werde ich Dir vielleicht verzeihen, doch im gegen⸗ wärtigen Augenblicke habe ich nicht die Kraft hiezu.“
„Oh! der Undankbare!“ rief Catherine ſich ab⸗ wendend;„ich halte ihn für unſchuldig und er hält mich für ſchuldig.“
„Bernard! Bernard!“ ſprach die Mutter Watrin, „ich flehe Dich an, mein Kind, ehe Du uns verläſſeſt, ſage Deiner armen Mutter, daß Du ihr nicht grollſt.“
„Meine Mutter,“ erwiederte Bernard mit einer Reſignation voll Traurigkeit und Größe,„wenn ich ſterven ſoll, ſo werde ich als ein dankbarer und ehrer⸗ bietiger Sohn ſterben und den Herrn preiſen, daß er mir ß gute, ſo zärtliche Eltern gegeben.“ ſt Sodann wandte er ſich gegen die Gendarmen und agte:


