Druckschrift 
Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
Einzelbild herunterladen

219

nicht Herr Bernard iſt, der den Schuß gethan hat; ebenſo wie ich, wenn zum Beiſpiel die Kugel ein Kreuz hätte und die Pfröpfe von Filz wären, nichts mehr zu ſagen wüßte.

Ein Gendarme näherte ſich dem Maire, legte die Hand an ſeinen Hut und ſagte:

Verzeihen Sie, Herr Maire.

Was gibt es, Gendarme?

Herr Maire, dieſer Burſche hat die Wahrheit ge⸗ ſprochen.

Hiebei deutete der Gendarme auf Mathieu.

Woher wiſſen Sie das, Gendarme? fragte der Maire.

Während dieſer Burſche ſprach, zog ich die La⸗ dung aus der linken Seite des Gewehres; die Kugel hat ein Kreuz und die Pfröpfe ſind von Fiz Sehen Sie!

Der Maire wandte ſich gegen Mathien um und ſprach zu ihm:

Mein Freund, was Ihr ſo eben in einer guten Abſicht für Bernard geſagt habt, wendet ſich leider gegen ihn, da wir hier ſeine Flinte haben und ſeine Flinte losgeſchoſſen iſt.

Ah! das heißt, verſetzte Mathien,daß die Flinte lorglhoſſen iſt, würde nichts beweiſen, Herr Maire: Herr Bernard kann ſeine Flinte auderswo losgeſchoſſen haben... Nur, wenn man die Kugel und die Filz⸗ ſcheiben fände... das wäre ein Unglück, ein großes Unglück!

Der Maire fragte hierauf den Angeſchuldigten:

Sie haben nichts Anderes zu Ihrer Vertheidi⸗ gung vorzubringen?

Nichts, wenn nicht, daß der Anſchein gegen mich iſt, daß ich aber unſchuldig bin.

Ich hoffte, ſprach feierlich der Maire,ich hoffte, der Anblick Ihrer Eltern, Ihrer Braut, er deutete