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Einer von Euch wird auf den Schauplatz des Mordes gehen und die Pfröpfe aufzufinden ſuchen.“
„Morgen bei Tagesanbruch wird man dort ſein,“ antwortete einer von den Gendarmen.
Bernard warf einen freien, offenen Blick auf Ma⸗ thien und begegnete dem ſcheelen Blicke von dieſem. Es ſchien ihm, als ſähe er das Auge einer Schlange im Schatten glänzen, und er wandte ſich mit Ekel ab.
Unter dem Flammenſtrahle, den das Auge von Bernard ſchlenderte, wäre Mathien vielleicht ſtumm ge⸗ blieben; doch da ſich, wie geſagt, Bernard abgewandt hatte, ſo faßte der Landſtreicher Muth und fuhr fort:
„Und ſodann iſt noch etwas, was viel mehr über⸗ zeugend für die Unſchuld von Herrn Bernard ſein wird.“
„Was? fragte der Maire.
„Ich war heute Morgen da, als Herr Bernard ſeine Flinte lud, um zum Treibjagen auf das Wild⸗ ſchwein zu gehen; einzig und allein in der Abſicht, ſie wiederzuerkennen, bezeichnete er ſeine Kugeln mit einem Krenze.“
„Ah! ah! er bezeichnete ſie mit einem Kreuze?“ ſagte der Maire.
„Das weiß ich gewiß,“ erwiederte Mathieu;„ich lieh ihm mein Meſſer, um das Kreuz zu machen. Nicht wahr, Herr Bernard?“
Bernard fühlte, unter der wohlwollenden Abſicht ſo entſchieden den ſcharfen ſchmerzhaften Zahn der Schlange, daß er nicht einmal antwortete.
Der Maire wartete einen Augenblick und ſagte
ſodann, als er ſah, daß Bernard ſchwieg: „Angeſchuldigter, ſind dieſe Angaben genau?“ „Ja, mein Herr, das iſt die Wahrheit,“ erwiederte Bernard. „Sie begreifen wohl, Herr Maire,“ ſprach Ma⸗ thien,„könnte man die Kugel wiederfinden und ſie hätte kein Kreuz, ſo würde ich dafür ſtehen, daß es
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