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ter iſt, und dieſer, welche Deine Braut iſt, in Gegen⸗ wart dieſes würdigen Prieſters, der Dich zum Chriſten gemacht hat, Bernard, ich, Dein Vater, der ich Dich zur Liebe für die Wahrheit und zum Haſſe gegen die Lüge gebildet, Bernard, ich frage Dich hier, wie Gott Dich eines Tags fragen wird:„„Bernard, biſt Du ſchuldig oder biſt Du unſchuldig?““
Und er heftete auf den jungen Mann einen Blick, in der tiefſten Tiefe ſeines Herzens leſen zu wollen chien.
„Mein Vater...“ erwiederte der junge Mann mit ſanftem, ruhigem Tone.
Guillaume unterbrach ihn aber:
„Nimm Dir Zeit, Bernard, beeile Dich nicht, zu antworten damit ſich Dein Herz nicht in einen Ab⸗ grund ſtürzt. Richte Deine Angen auf die meinigen, — und Ihr Alle, ſchaut ihn wohl an, hört ihn wohl, — antworte, Bernard.“
„Ich bin unſchuldig, mein Vater!“ antwortete Bernard mit einer ſo ruhigen Stimme, als hätte es ſich um die gleichgültigſte Sache der Welt gehandelt.
Mit Ausnahme von Mathieu, dem Maire und den Gendarmen, kam aus jedem Munde ein Freuden⸗
rei.
Guillaume ſtreckte die Hand aus, legte ſie auf die
Schulter von Bernard und ſagte:
„Kniee nieder, mein Sohn!“
Bernard gehorchte.
Da ſprach Guillaume mit einem unbeſchreiblichen Ausdrucke des Glaubens:
Ich ſegne Dich, mein Kind, Du biſt unſchuldig, mehr brauche ich nicht; der Beweis Deiner Unſchuld wird kommen, wann es Gott gefällt: das iſt fortan eine Angelegenheit zwiſchen den Menſchen und ihm... Umarme mich, und die Gerechtigkeit nehme ihren
Lauf.“


