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„Laßt den Angeſchuldigten eintreten und bewacht die Thüre.“
Kaum war dieſer Befehl gegeben, da erſchien Bernard, dem man die Daumen zuſammengebunden hatte, bleich, die Stirne mit Schweiß bedeckt, aber ruhig auf der Schwelle der Thüre.
Als ihn die Mutter Watrin ſah, kam ſie wieder zu ſich; ſie ſtreckte die Arme gegen ihn aus und rief mit dem bewunderungswürdigen Aufſchwunge einer Mutter:„Mein Kind! mein theures Kind!“ während Catherine ihr Geſicht mit ihren Häuden bedeckte.
Guillaume hielt aber die Alte, welche Bernard entgegenlaufen wollte, am Handgelenke zurück und ſagte:
„Einen Augenblick Geduld; wir müſſen zuvor wiſſen, ob wir mit unſerem Kinde oder mit einem Mörder ſprechen.“
Und er wandte ſich an den Maire, indeß die Gen⸗ darmen Bernard in den Hintergrund der Stube führ⸗ ten, und ſprach:
„Herr Maire, ich verlange Bernard ins Geſicht zu ſchauen und zwei Worte mit ihm zu reden, und dann werde ich Ihnen erklären, ob er ſchuldig oder nicht ſchuldig iſt.“
Es war ſchwer, die Erlaubniß hiezu völlig zu verweigern: der Maire ließ ein dumpfes Gebrummel vernehmen, das für eine Genehmigung gelten konnte.
Da bemächtigte ſich Guillaume der Scene, wie man auf dem Theater ſagt, und während ſich ein Halb⸗ kreis um Bernard und die zwei Gendarmen bildete, ſtreckte er die Hand aus und ſprach mit einem Aus⸗ drucke, dem es nicht an einer gewiſſen Feierlichkeit mangelte:
„Seid Alle, die Ihr hier verſammelt, Zeugen deſſen, was ich ihn fragen werde, und deſſen, was er antwor⸗ ten wird. In Gegenwart dieſer Frau, die Deine Piß
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