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Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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griff, daß ich in eine Falle gerathen war. Ich wollte ſchreien, um Hülfe rufen, da glänzt plötzlich ein Blitz in der Richtung der Eiche, welche die Schenke von Frau Tellier bedeckt. Ein Schuß wurde hörbar; Herr Chollet ſtieß einen Schrei aus, fuhr mit der Hand an ſeine Bruſt, und fiel nieder. Ich entfloh natürlich wie eine Wahnſinnige, lief fort und fort, und hier bin ich.

Wäre aber das Haus nur zwanzig Schritte weiter entfernt geweſen, ſo fiel ich in Ohnmacht und ſtarb auf dem Wege!

Ein Schuß! wiederholte Guillaume.

Das iſt der, welchen ich hörte, murmelte Frangois.

Plötzlich ſchien ein entſetzlicher Gedanke, der ſie wohl verlaſſen hatte, ſich im Geiſte von Catherine wiederzubeleben; ſie ſchaute mit einer wachſenden Angſt umher und rief, als ſie ſah, daß derjenige, den ſie ſuchte, nicht da war:

Wo iſt Bernard? wo iſt Bernard? um des Him⸗ mels willen, wo iſt er? wer hat ihn geſehen?

Das düſterſte Stillſchweigen würde allein auf dieſe Frage geantwortet haben, hätte nicht von der Schwelle der Thüre, welche ſeit dem Eintritte von Catherine halb offen geblieben war, eine kreiſchende Stimme erwiedert⸗

Wo der arme Herr Bernard iſt? wo er iſt? Ich will es Ihnen ſagen.. er iſt verhaftet.

Verhaftet? ſtammelte Guillaume.

Verhaſtet! Bernard, mein Kind? rief die Mutter.

Dh! Bernard, Bernard! das befürchtete ich, murmelte Catherine, indem ſie ihren Kopf auf ihre Schulter fallen ließ, als würde ſie ohnmächtig.

Mein Gott! welch ein Unglück! ſagte die Mutter Tellier, die Hände faltend.

Frangois, der allein das Ange auf den Landſtrei⸗ cher heftete, als hätte er in ihm ſelbſt Alles leſen wol⸗ ien, was er ſagen würde, oder Alles, was er nicht ſagen würde, knirſchte zwiſchen ſeinen Zähnen: