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„Sterben?“ riefen gleichzeitig und erbleichend die Greiſe.
„Sagt ihnen,““ fuhr die Mutter Tellier fort, „„ſie mögen Catherine zu ihrer Erbin machen.““
„Weib! Weib! Weib!“ rief Guillaume, die Hände ringend.
„Oh! der unglückliche Schuß!“ murmelte Frangois.
Marianne ſank auf einen Stuhl und brach in ein Schluchzen aus, denn ſie fühlte, daß ſie die erſte Ur⸗ ſache von Allem dem war.
In dieſem Augenblick ertönte außen ein ſchmerz⸗ licher Schrei.
Zu Hülfe! zu Hülfe!“ rief eine erloſchene Stimme.
So erloſchen ſie aber auch war, Jeder erkannte ſie, und Guillaume, Marianne, Frangois und die Mutter Tellier riefen gleichzeitig:
„Catherine!“
Doch von Allen war Guillaume zuerſt bei der Thüre.
Die Thüre, als ſie ſich öffnete, ließ Catherine bleich, mit ſtieren Augen, mit aufgelöſten Haaren, bei⸗ nahe wahnſinnig, erſcheinen.
„Ermordetſ“ ſchrie ſie;„ermordet!“
„Ermordet?“ riefen die Zuſchauer dieſer zwei Scenen, während welcher die Angſt und der Schrecken immer mehr zunahmen.
„Ermordet! ermordet!“ wiederholte Catherine, keuchend in den Armen von Vater Guillaume.
„Ermordet? doch wer?“
„Herr Louis Chollet.“
Der Pariſer?“ rief Fraucvis, faſt ebenſo bhich
als Catherine. „Aber was erzählſt Du uns denn? Sprich doch!“
wiederholte Guillaume. 4 ² „Ermordet! Wo denn, liebe Mademoiſelle Cathe⸗
rine?“ fragte Frangois.
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