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Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Sodann zog er aus der Taſche ſeines Wammſes drei bis vier Kartoffeln, ſteckte ſie neben einander in die Aſche und breitete dieſe mit einer ganz gaſtrono⸗ miſchen Behutſamkeit darüber aus.

Derjenige, welcher gerade zu rechter Zeit ange⸗ kommen war, um beim erſten Satze die Erzählung zu unterbrechen, die Frangois anfangen wollte, ver⸗ dient in Betracht der Rolle, die er in dieſer Geſchichte ſpielen wird, daß wir ſein phyſiſches und moraliſches Portrait zu ſtizziren ſuchen.

Es war ein junger Mann von zwanzig bis zwei⸗ undzwanzig Jahren, mit rothen, flachen Haaren, mit niedriger Stirne, mit ſchielenden Augen, mit ſtumpfer Naſe, mit vorſtehendem Munde, mit zurücklaufendem Kinn und ſpärlichem, ſchmutzigem Barte. Schlecht ver⸗ borgen durch den zerriſſenen Kragen ſeines Hemdes, ließ ſein Hals jene Art von Geſchwulſt ſehen, welche ſo gewöhnlich im Wallis, zum Glücke aber ſo ſelten bei uns, jene Geſchwulſt, die man einen Kropf nennt. Seine Arme ſchienen übermäßig lang und gaben ſeinem ſchleppenden, gewiſſer Maßen ſchläfrigen Gange das Weſen, das den langen Affen eigenthümlich, welche Herr Geoffroy Saint⸗Hilaire dieſer große Claſſifica⸗ tor, wie ich glaube, unter dem Namen Chimpanzes bezeichnet hat. Hockte er auf den Ferſen oder ſaß er auf einem Schemel, ſo war die Aehnlichkeit des ver⸗ fehlten Menſchen mit dem vollkommenen Affen noch größer, denn er konnte, wie jene Caricaturen des zwei⸗ füßigen Thieres mit Menſchengeſtalt, die Gegenſtände, deren er bedurfte, mit Hülfe ſeiner Hände oder ſeiner Füße vom Boden aufheben, und zwar faſt ohne eine Bewegung ſeines Rumpfes, der eben ſo ſchlecht geformt

war, als die übrigen Theile ſeines Individuums Dieſe

ganze widrige Perſon wurde endlich getragen durch Füße, welche hinſichtlich der Länge und der Breite mit denen von Karl dem Großen hätten rivaliſiren können.