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Beim letzten Tropfen ſtampfte er ſodann wie in Verzweiflung mit dem Fuße und rief:
„Teufel! ich habe Jemand vergeſſen!“
„Und wen haſt Du dennvergeſſen?“ verſetzte Guil⸗ laume, indeß er mit Heftigkeit zwei Schübe Rauch aus ſeiner Pfeife zog, welche auf der Reiſe, die ſie gemacht, beinahe erloſchen wäre.
„Wen ich vergeſſen habe?“ rief Frangois;„bei Gott Mademoiſelle Catherine, Ihre Nichte!.. Ah! es iſt nicht ſchön, die Abweſenden zu vergeſſen! doch ſehen Sie, Vater Guillaume, das Glas iſt leer...
Und er goß den letzten Tropfen des flüſſigen Al⸗ kohols auf den Nagel ſeines Daumens und fügte bei:
„Schauen Sie dieſen Topas auf meinem Nagel!“
Guillaume machte eine Grimaſſe, welche bedeutete: „Spaßmacher, ich kenne Deinen Plan; doch der Ab⸗ ſicht zu Liebe entſchuldige ich Dich!“
Der Vater Guillaume ſprach, wie geſagt, wenig, dagegen hatte er die Wiſſenſchaft der Pantomime auf ihren höchſten Grad getrieben.
Als ſeine Grimaſſe gemacht war, nahm er wieder die Flaſche und ſchenkte ſo ein, daß das Glas auf die Unterſchaale überfloß.
„Nimm!“ ſagte er.
„Ho! ho!“ verſetzte Frangois,„diesmal hat der Vater Guillaume nicht geknauſert! Man ſieht wohl, daß er ſeine hübſche kleine Richte liebt.“
Er ſetzte alsdann das Glas an ſeine Lippen, mit einer Begeiſterung, von der das Mädchen und das Ge⸗
6 tränke jedes ſeinen Theil in Anſpruch nehmen konnten und ſagte: „Ei! wer würde ſie nicht lieben, dieſe gute Made⸗ moiſelle Catherine? Das iſt wie der Cognac!“ Und diesmal leerte er, das Beiſpiel befolgend, das
ihm der Vater Guillanme gegeben hatte, das Glas auf einen Zug.


