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nicht mehr ſie erlöſchen zu ſehen befürchtete, ſeinen Athemzügen ihre gewöhnliche Ruhe und Regelmäßigkeit wiedergab.
Während der ganzen Zeit, die er auf dieſes ernſte Geſchäft verwendet, hatte das Geſicht des würdigen Forſtwarts nichts Anderes ausgedrückt, als eine auf⸗ richtige und concentrirte Sorge, ſobald aber die Ope⸗ ration zu einem guten Ziele geführt war, erſchien das Lächeln wieder auf ſeinem Geſichte, er ging auf den Speiſeſchrank zu, nahm daraus eine Flaſche und zwei Gläſer und ſagte:
„Gut! es ſei; wir wollen zuerſt ein Wort mit der Cognacflaſche ſprechen, hernach werden wir über unſere kleinen Angelegenheiten reden.“
„Ein Wort? Wie karg iſt der Vater Guillaume mit ſeinem Geſpräche!“
Als wollte er Franevis Lügen ſtrafen, füllte der Vater Guillaume die zwei Gläſer bis an den Rand; ſodann näherte er das ſeine dem des jungen Mannes, ſtieß ſachte an und ſprach:
„Auf Deine Geſundheit!“
„Auf die Ihre! auf die Ihrer Frau! und der gute Gott laſſe ſie gnädigſt weniger halsſtarrig ſein!“
„Gut!“ verſetzte der Vater Guillaume mit einer Grimaſſe, welche ein Lächeln zu ſein die Abſicht hatte.
Und er nahm mit der linken Hand ſeinen Stum⸗ mel, ließ ihn, nach ſeiner Gewohnheit, hinter ſeinen
Rücken paſſiren, ſetzte mit ſeiner rechten Hand ſein
Glas an den Mund und leerte es auf einen Zug. „So warten Sie doch!“ ſagte Francvis lachend;
„ich habe noch nicht geendigt, und wir werden genöthigt
ſein, wiederanzufangen!.. Auf die von Herrn
Bernard, Ihrem Sohne!“ S Und er leerte ebenfalls ſein Gläschen, jedoch indem
er mit mehr, Zartheit und Wolluſt trank, als es der
alte Forſtwart gethan.
Catherine Blum. 3


