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Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ich mich in Sicherheit, da begann ich einen zügelloſen Lauf, und ich kam bleich und halb todt in der Bude meiner Mutter an.

Du haſt ſie nicht gekannt, meine arme Mutter, ſonſt brauchte ich Dir nicht zu ſagen, daß ſie bei meiner Erzählung eine ganz andere Angſt bekam, als ich bei der Sache ſelbſt gehabt hatte..

Sie kleidete mich ans, ſie ließ mich das Hemd No wechſeln, ſie wärmte mir das Bett und legte mich dar⸗ tere ein, wie ſie es zehn Jahre früher that; ſodann brachte ſäu ſie mir ins Bett eine Bowle Glühwein, der mir, als lers ich ihn verſchluckte, zu Gehirne ſtieg und meine Ge⸗ auf wiſſensbiſſe verdoppelte, daß ich nicht, um mich von ein meinem Feinde zu befreien, irgend eine Heldenthat von So der Art derjenigen, die mir den ganzen Weg entlang

durch den Geiſt gegangen waren, verſucht hatte. den Und nun, mein liebes Kind, erlaube mir, daß ich Go als verſtändiger Erzähler bei dieſer Epiſode anhalte; den ich hätte Dir auch nichts Erregenderes zu ſagen. Ueber⸗ ein dies iſt die Vorrede ſo lang und ſogar länger, als ſie Ea ſein müßte. Unter allen den Geſchichten, die ich von Dir erzählt habe, wähle die, welche ich dem Publikum wie erzählen ſoll. Wähle aber gut... Du begreifſt, denn ger wenn Du ſchlecht wählteſt, ſo würde nicht allein auf eine

mich, ſondern auch auf Dich der Verdruß fallen. geg Nun denn! Vater, erzähle uns die Geſchichte von am Catherine Blum. t

Iſt es wirklich dieſe, die Du zu haben wünſchſt? ſich Ja, es iſt eine von denjenigen, welche ich am Ru meiſten liebe.. z

Gut, die, welche Du am meiſten liebſt. haun Hören Sie alſo, meine lieben Leſer, die Geſchichte mit von Catherine Blum. Das Kind, dem ich nichts Ap abzuſchlagen habe, das Kind mit den blauen Augen Zit

will, daß ich ſie Ihnen erzähle. Brüſſel...