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Catherine Blum / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ſchaute, ſchaute ich nicht zu meinen Füßen; ich ſtolperte, der der Wolf nahm einen Anlauf.

lee Ich hatte das Glück, nicht ganz zu fallen, doch der lle Wolf war nur noch zehn Schritte von mir.

es Einige Secunden wankten meine Beine; trotz einer

de 5 Kälte von zehn Grad floß der Schweiß von meiner Stirne. Ich blieb ſtehen, der Wolf hielt auch an. Ich en, brauchte fünf Minuten, um meine Kräfte wieder zu ſammeln; dieſe fünf Minuten dünkten, wie es ſcheint, meinem Reiſegefährten ſehr lang; er ſetzte ſich auf ſein

e⸗ Hintertheil und gab ein zweites Geheul von ſich, das noch kläglicher und noch hungeriger klang, als das Dieſes Gehenl machte mich bis in das Mark meiner gi Gebeine ſchauern. e Ich ſetzte meinen Marſch fort, ſchaute aber zu mei⸗ ich nen Füßen und blieb ſtehen, ſo vft ich ſehen wollte, ob der Wolf mir folge, ſich nähere oder ſich entfernte. et Der Wolf hatte ſich zugleich mit mir in Marſch tte geſetzt, er blieb ſtehen, wenn ich ſtehen blieb, ging, lf wenn ich ging, behanptete aber ſeinen Abſtand und n, näherte ſich ſogar eher, als daß er ſich entfernte.

Nach einer Viertelſtunde war er nur noch fünf

Schritte von mir.

en Ich befand mich nahe beim Parke, das heißt, ich war n: in dieſem Augenblick kaum eine Viertelmeile von Vil⸗ lers⸗Cotterets entfernt; doch der Weg war an dieſem Orte ſik durchſchnitten von einem breiten Graben, dem be⸗ li⸗* kannten Graben, über den ich ſprang, um der ſchönen er Laurence eine Idee von meiner Behendigkeit zu geben, en und wo ich ſo unglücklich die Nankinhoſe zerriß, mit iſe der ich meine erſte Communion gemacht hatte, Du er⸗ nd innerſt Dich? Ueber dieſen Graben wäre ich wohl

geſprungen, und zwar, dafür ſtehe ich, noch behender,

als an dem fraglichen Tage, doch um hinüberzu⸗ n 3

es 4 ſpringen, mußte ich lauſen, und ich wußte, daß ich beim