XXXVI.
Der Tod von Herrn d’,5(ttagnan.
Jcn Widerspruch mit dem, was immer geschieht,
sei es in der Politik, sei es in der Moral, hielt Jeder«’ seine Versprechnngen, erfüllte Jeder seine Verbindlich-.
keiten. Der König rief Herrn von Guiche zurück und jagte den Chevalier von Lorraine weg, so daß Monsieur dar- über krank wurde.
Madame reiste nach Londoii ab, wo durch ihre Be- mühungen Karlll., ihr Bruder, einen solchen Geschniack an den Nathschlägen von Fräulein von Keroualle fand- daß das Bündniß zwischen Frankreich und England unierzeichnet wurde, und daß die englischen Schiffe, mit einigen Millionen französischen Goldeg befruchtet, einen furchtbaren Krieg gegen die Vereinigten Provinzen er- öffneten.
Karl U. hatie Fräulein von Kåroualle ein wenig Dankbarkeit für ihre guten Rathschläge versprochen: er machte sie zur Herzogin von Porisinouth.
Colbert hatte dem König Schiffe, Muniiionen, Siege versprochen. Colberi hielt bekanntlich" Wort.
Aramis endlich, von Allen derjenige, auf dessen Versprechen man am wenigsten zählen konnte, schrieb an Colberi folgendeir Brief in Betress der Unterhandk langen, die er in Madrid übernommen hatte-
«»Herr Colbert,
»Ich habe die Ehre, Euch deu Ehr-würdigen Vater d’Oliva, deti Interimsgeneral der Gesellschaft Jesu, nieinetc provisorischen Nachfolger-, zuzu»ende11.«
»Der Ehrw. Vater wird Euch er ätem Herr Col-


