Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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ZU

Politik; doch der König von Frankreich ist der Ver-

bündete der Vereinigten Provinzen. Es ist Euch so- damt nicht unbekannt, daß dies ein Seekrieg wäre, nnd daß Frankreich, wie ich glaube, nicht im Stande ist, einen solchen mit Vortheil zu sühren.«'

Colbert wandte sich in diesem Augenblick um und sah dArtagnan, der Jemand suchte, mit dem er ssich während des abgesonderten Gesprächs Von Ludwig XIV. mit Monsieur unterhalten könnte.

Er ries ihn und sagte dann leise zu Aramis:

»Wir können mit dA1·tagnan sprechen.'«

»Oh! gewiß!-« erwiederte der Botschafter.

»Wir sagten so eben, Herr von Alameda und ich,«« sprach Colbert,»der Krieg mit den Vereinigten Pro- vinzen sei ein Seekrieg.«

»Das ist unleugbar,«" erwiederte der Musketier-

»Und was haltet Jhr davoii, Herr dArtagnan?-

»Ich denke, um diesen Seekrieg zu führen, müßten wir eine sehr starke Landarinee haben-«

»Wie beliebt?- fragte Colbert, der schlecht gehört zu haben glaubte.

»Warum eine Landarmee?« sagte Aramis.

»Weil der König aus der See geschlagen werdett wird, wenn er nicht die Engländer bei sich hat, und weil er, ist er ans dem Meere geschlagen, schnell ent- weder von den Hollandern in den Hafen, oder von den Spaniern aus dem Lande überfallen werden wird-«

»Wenn der Spanier nentral ist«-Z- sagte Aramis.

»Neutral, so lange der König der Stärkere sein wird-« entgegnete d»Artagnan.

Colbert bewunderte diesen Scharfsinn, der nie eine Frage berührte, ohne sie gründlich aufzuklären

Aramis lächelte. Er wußte wohl, daß dArtagnan in Betresf der Diplomatie keinen Meister anerkannte.

Colbert, der wie alle Mäiiner von Stolz seiner Phantasie mit einer Gewißheit des Erfolgs schmeichelte, nahm wieder das Wort Und sprach: