Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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»Wo sind sie begraben?« fragte er.

s»Dort in dem Gebirge Jhr seht, es ist ein Kreuz unter jener kleinen Cyvresse. Geht nicht dorthin, der

König begibt sich dahin, der Reiher ist dort gefallen.«

Aramis blieb stehen und verbarg sich im Schat- ten. Sie sahen nun, ohne gesehen zu werden, das Gesicht von la Valiiäre; in ihrem Wagen vergessen, hatte diese Anfangs schwermiithig über ihren Schlag hinausgeschautz dann war sie- von der Eifersucht fort- gerissen, in die Kapelle gegangen, wo sie, an einen Pfeiler angelehnt, den lächelnden König betrachtete, der Frau von Montespan durch ein Zeichen bedeutete, sie möge näher kommen und nicht bange haben.

Frau von Montesvaii näherte sich; sie nahm die Hand, die ihr der König bot; dieser riß die erste Feder dem Reiher aus, den der Falke erwürgt hatte, und be- festigte sie am Hut seiner schönen Gefahr-tm

Ebenfalls lächelnd, küßte sie nun zärtlich die Hand, die ihr dieses Gescheiik machte.

Der König erröthete vor Vergnügen; er schaute Frau von Montespan mit dem Feuer des Verlangens und der Liebe an.

»Was werdet Jhr mir dagegen geben?«« fragte er.

Sie riß einen Zweig von der Cyptesse ab und reichte ihn dem von Hoffnung berauschten König-

»Das ist ein trauriges Geschenk,«« sagte Aramis leise zu d’Artagnan.»Die Cypresse beschattet ein Grab.««

»Ja, und dieses Grab ist das von Raoul vonBra- geionne,«« erwiederte d’Artagnan ganz laut-»von Raoul, Fig-l funter jeneni Kreuze neben Athos, seineni Vater,

ä t.«

Ein Seufzer wurde hinter ihnen hörbar. Sie sahen eine Frau ohnmächtig niederfallen. La Vallidre hatte Alles gesehen und Alles gehört.»

« ,;.Arme Fraul-- inurmelte d’Artagnan, der ihren

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