Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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hr durch die Thra-

Seht, wie unruhig sie istl seht, lviei der dort reitet!«

nen ermattetes Auge dem König folgt,

»Mit wem?««

»Mit Fräulein von Tonnay-Charente, welche Frau Von Montespan geworden ist.«"

»Sie ist eifersüchtlg, sie ist also betrogen?««

»Noch nicht, dArtagnan, doch das wird nicht lange ausbleiben.-

« Sie plauderten mit einander, während sie der Jagd folgten, und der Kutscher von Aramig führte sie so ge- schickt, daß sie in dem Augenblick ankamen, wo der Falte feine Beute zwang. sich niederzusenken, und über sie herstel.

Der König stieg ab, Frau von Montespan ahmte ihn nach. Man war vor eine einsame, durch Bäume- tvelche schon die ersten Herbstwinde entblältert hatten, verbotgene Kapelle gelangt. Hinter dieser Kapelle war ein durch ein Gitterllyor geschlossenes Gehäge·»

Der Falke hatte die Beute genöthigt, in das an die Kapelle anstoßende Gehäge zu fallen, und der Köiiig wollte hier eindringen, uin nach demGebrauche die erste Feder zu nehmen.

Man bildete einen Kreis um das Gebäude und die" Heckeii, welche zu klein waren, unt die ganze Gesellschaft zu empfangen.

Araniig wollte ans dem Wagen steigen wie die Anderen. Doch dArtagnan hielt ihn zurück und sagte mit kurzem Tone:«

»Wißt Jhr, Arami6, wohin uns der Zufall ge--v führt hat?««

»Nein,« erwiederte der Herzog.

»Hier ruhen die Leute, die ich gekannt habe,«« sprach dArtagnan, tief bewegt durcl2 eine traurige Er- inneruug.

« Ohne etwas zu errathen und mit zitterndem Schritte ltat Aramis in die Kapelle durch eine kleine Thüre ein, die ihm dULlrtagnan öffnete.