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weil ich nicht mehr ohne Gewissensbisse zu lieben wage- und ich fühle es, derjenige, welchen ich liebe... oh! das ist das Gesetz... wird mir alle Qualen zurück- geben. die ich Andere habe ausstehen lassen.«i
D’Artaqiian antwortete nichts; er fühlte zu sehr, daß sie sich nicht täuschte.
»Mein lieber Herr d’Ar-tagnan,«« fügte sie bei, ,,beugt mich heute nicht zu tief nieder, ich beschwöre Euch abermals. Ich bin wie der vom Stamm gelöste Zweig, ich halte an nichts mehr in dieser Welt, und ein Strom reißt mich fort, ich weiß nicht wohin. Jch liebe wahnsinnig, ich liebe in einem Grade, daß ich es, gottlos- wie ich bin, auf der Asche dieses Todten sage, und ich erröthe nicht darüber, und es macht mir
keine Gewissensbisse. Diese Liebe ist eine Religion.-
Nur, da Jhr mich später allein, vergessen, verachtet sehen werdet; nur, da Jhr mich verachtet für das sehen
werdet, was Ihr zu bestrafen bestimmt seid, schonet"
mich in meinem ephemeren Glück, laßt es mir ein paar Tage, laßt es mir einige Minuten. Zur Stunde, wo ich mit Euch spreche, besteht es vielleicht nicht mehr. Meiir Gottl dieser doppelte Mord ist vielleicht schon gesuhnt!-
Sie sprach noch; ein Geräusch von Stimmen und von Pserdetritteii machte den Kapiteln aushorchen.
Ein Ofsicier des Königs, Herr von Saint-Ai«qnan- kam, um la Valliere im Austrag«von Ludwig le. auszulachen, den Eifersucht und Unruhe z'ernagten.«
Saint-Aignan sah d’Artagnan nicht, da dieser halb durch einen dicken Kastanienbaum verborgen war, der seinen Schatten auf die zwei Gräber fallen ließ.
Louise dankte Saint-Aignan und entließ ihn mit einer Geberde· Er entfernte sich aus dem Gehäge.
»Ihr seht-« sprach bitter der»Kapitän zu der jungen Frau,»Ihr seht, Madame, daß Euer Glück noch fortwährt.««
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