Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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·" dek Todten bei,»Ihr habt diese zwei Mäniier in’s Grab ge egt.«

»Oh! schonet mich.«

»Mein Fräulein, Gott verhüte, daß ich eine Frau beleidige oder sie umsonst weinen mache; aber ich muß Eukl) sagen, daß der Platz des Mörders nicht aus dem Grabe der Opfer ist.'«

Sie wollte antworten.

»Was ich Euch da sage, sagte ich dem König,«« setzte er kalt hinzu.

Sie faltete die Hände.

»Ich weiß, daß ich den Tod des Vieomte von Bragelonne verursacht habe-« sprach sie.

,,Ahl Jhr wißt es?«

»Die Nachriclyt ist gestern bei Hof eingetroffen. Jch habe seit heute Nacht um zwei Uhr vierzig Mei- len gemacht, um den Grafen, den ich noch lebend glaubte, um Verzeihung zu bitten und hier auf der-: Grabe von Raoul Gott anzuflehen, er möge mir alles Unglück schicken, das ich verdiene, ein einziges ausge- nommen. Jch weiß nun, mein Herr, daß der Tod des Sohnes«den Vater getödtet, und habe zwei Strafen zu erwarte-n«

»Ich wiederhole Euch, mein Fräulein, was mir von Euch in Antibes Herr von Bragelonne gesagt hat- als er schon auf seinen Tod sann: ,,,,Haben sie die Hossart und die Gefallfucht fortgerissen, so verzeihe ich ihr, indem ich-sie verachte. Jst sie der Liebe unter- «1egen, so verzeihe ich ihr und schwöre ihr zugleich, daß sie Niemand so geliebt hat, wie ich.««

»Ihr wißt,« erwiederte Louise,»daß ich für meine Liebe mich selbst zu opfern im Begriff war;»Ihr wißt, ob ich gelitten, als Jhr mich verloren, sterbend, verlassen trafetl Nun denn! nie habe ich so viel ge- litten, wie heute, weil ich damals hoffte., wünschte, während ich heute nichts mehr zu wünschen habe; weil

dieser Todte alle meine Freude in sein Grab hinabziehtz

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