Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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Naoiil begriff sie und kam ihr noch einmal zu«

Hilfe. Er beugte ein Knie vor ihr nnd sprach ganz leise:

,,Madame, in zwei Tagen bin ich fern von Paris, in vierzehn Tagen bin ich fern von Frankreich, und nie wird man mich wiedersehen.««

»Ihr reist?«« fragte sie freudig.

»Mit Herr voii Beaufsort.«

«Nach Africat«« rief Guiche.»Ihr, Raoul, oh-! mein Freund, nach Afrika, wo man stirbtl"-

Und Alles vergessend, vergessend, daß sein Ver- gessen selbst Madame noch beredter bloßstellte, als feine Gegentvart, sagte er:

,,Undankbarer, Jhr habt mich nicht einmal um Rath gefragtlll

Und er umarmte ihn.

Während dieser Zeit hatte Montalais Madarne verschwinden lassen, und war selbst verschwunden.

Raoul fuhr mit einer Hand über feine Stirne nnd rief lächelnd:

»Ich habe geträumtle

Dann sprach-er lebhaft zu Guiche:

-«Freund, ich Verberge mich nicht vor Euch, der Jhis der Auserwählte meines Herzens seid: ich werde dort sterben, und Euer Geheimniß wird das Jahr nicht überlebe11.««

»Oht Raoul seid ein Mann.««

,,WißtJhr meinen Gedanken; Guiche? Höret ihn: ich werde mehr leben, wenn ich unter der Erde liege- als ich seit einem Monate lebe. Man ist Christ, mein Freund, und wenn ein solches Leiden fortdauerte, würde ich nicht mehr für meine Seele stehen.««-

Guiche wollte Einwendung machen.

das, was ich Euch sagen werde, ist viel" wichtigen-« »Wie so?««

-»Kein Wort mehr über mich,«« sprach Raitale »laßt mich Euch einen Rath geben, theurer Freund; v

«.