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,,Einen Feind mehr?«
»Ja, die Günstlinginneii sind beitn französischeii Hofe nicht beliebt.«
»Oh! so lange ihr ihr Liebhaber bleibt... ist das nicht genug? Sie hat ihn von einem Range ge- wählt, daß die Feinde ihm nicht überlegen sein werden. Und dann ,« fügte er plöslich mit einer Jroiiie bei, welche nicht am Panzer abglitt,»und dann hat sie Euch zur Freundin, mein Fräulein.«
»Mich? oh! nein, ich gehöre nicht mehr zu den- jenigen, welche Fräulein de la Valliöre anzuschauen die Gewogenheit hat; aber...«
Dieses aber so voll voii Drohungeti und Stür- men; dieses aber, welches das Herz von Raoiil schla- gen machte, so viele Schmerzen weissagie es derjenigen- welche er kurz zuvor noch geliebt; dieses furchtbare, bei einer Frau wie Montalais so bezeichnende aber wurde durch ein Geräusch unterbrochen, das die Sprechenden im Alcoven hinter dem Täfelwerk hörten.
Montalais horchte aufmerksam, als eine Frau ganz Jgökzig durch die Geheimthüre eintrat,.die sie hinter sich
lIß-
,,Madamel« rief Raoiil, die Schwägerin des Kö- nigs erkennend.
»Oh! ich Unglücklichel« murmelie Montalais- in- dem sie sich- jedoch zn spät, der Prinzessiic entgegen- warf.»Ich habe mich um eine Stunde geirrM«
Sie hatte jedoch noch Zeit, Madan1e, welche ans Raoul zuging, in Kenntniß zu setzen.
»Herr voii Bragelonne, Madan1e.««
Bei diesen Worten stieß die Prinzessin einen Schrei aus und wich zurück
»Eure Königliche Hoheit,- sagte Montalais Ungebe schnell, ,,hat also die Güte, an die Lotterie zu denken,
und.. Die Prinzessiii sing an die Haltung zu verlieren.


