Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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Sie schaute unentschlossen ans die Uhr nnd ani- wortete nach einiger Ueberlegungx

»Ja mir; wir haben eine Stunde für unSJi

Und sie lief leichter als ein Fee weg und stieg die kaeppe zu ihrem Zimmer hinauf, wohiii ihr Naoitl o gie.» Hier schloß sie ihre Thüre, übergab ihrer Kammer- frau die Maiite, welche sie bis jetzt unter dem Arm ge- halteii hatte, und sagte zu Raoul:

»Ihr sucht Herrn von Guiche?«

»Ja, mein Fräulein.'«

,,Sobald ich mit Euch gesprochen habe, werde ich ihn bitten, herauf zn kommen.««

«Thut das, mein Fräulein.-«

»Grollt Jhr mir?«

Raoul schaute sie einen Momeitt an, schlug dann die Augen nieder und antwortete:-

»Ja, mein Fräulein.«

»Ihr glaubt, ich habe bei dem Komviott Eures Brnches Theil gehabt.««,

»Bruch!« entgegnete er voll Bitterkeit.»Oh! mein Fräulein, es gibt keinen Bruch da, wo nie eine Liebe bestanden hat«-

,,Jrrthun1,«« erwiederte Montalais, ,,Lonise liebte Euch·--

Raonl bebte.

»Nicht mitLiebe, ich weiß es, doch sie liebte Euch- und Jhr hättet sie heirathen sollen, ehe Jhr nach Lon- don gereist seid.«

Raoul schlug ein unheimliches Gelächtersa11f, das Montalais schauern machte-

»Jhr sagt mir das sehr nach Eurein Gefallen,.f«

mein Fräuleinl Heirathet man die, welche man will?

Ihr vergeßt, daß der König schon für sich seine Ge-«

liebte behielt, von der wir spre-chen.«« ,,Höret,«« erwiederie die junge Frau, die kalten Hände von Raoul in den ihrigen drückend,-,,Jh«r habt

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