Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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Im

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aus eine Bank bei dem sammetenen Thürvorhang, nnd schaute nach einer Uhr- welche seit einer Stunde stehen geblieben war.

Der Kammerdiener war weggegangen, nnd es kam ein Anderer, der, besser unterrichtet, Raoul fragte, ob er wünsche, daß man Herrn von Guiche benachrichtige.

Dieser Name erregte die Aufmerksamkeit des armen Raoul, und der Diener, der bei ihni verweilte, erzählte- Herr von Guiche habe ein neues Lotteriespiel erfunden und lehre dasselbe die Damen.-

Raoul riß die Augen weit auf, wie der Zerstreute voii Theophrast, nnd antwortete eben so wenig, doch seine Traurigkeit· vermehrte sich noch durch neue Nuancen.

Den Kopf zurückgeworfen, die Beine schlaff, den Mund ein wenig geöffnet, um die Seufzer durchznlas- sen, blieb Raoul in diesem Vorzimmer vergessen, als plötzlich ein Kleid an den Thüren eines Seitengemaches, das auf diese Gallerie führte, hinrauschte.

Eine heitere, hübsche junge Frau, die einen Hos-

beamten vom Dienste augschalt, kam von dieser Seite-I

und drückte sich mit großer Lebhastigkeit aus«.

Der Hofbeamte antwortete mit ruhigen, aber festen-I Phrasen: es war mehr ein Streit von Liebenden,-al"s«,

ein Hader von Hofleuten, der mit einem Kuß auf die Finger der Dame endigte.".

Plötzlich, ais sieRaoul erblickte, schwieg dieDaniie,-« dann schob sie den Hofbeamten zurück und sagte zn ihmk·

»Entflieht- Malicorne, ich dachte nicht, es wäre Jemand hier. Jch verflnche Euch, wenn man uns· ge- hört oder gesehen hatl«-

Maltcorne entfloh in der That; die junge Dame

trat nahe hinter Raoul, verzog den Mund mit einem heitereii Wesen und sagte: ·

f»Der Herr ist ein galanter Mann, und ohne Zweifel...«

Doch erröthend unterbrach sie sich mit dem Ausruf:"

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