Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

he a-

cl«

n- )ie

en U- Ich

Ie-

US ne Je- on u- ic-

19

bekannten Herzen und Verstande daran ging. Aibos ertheilte diesein würdigen Diener den Befehl, sich auf den Weg nach Paris zu begeben, sobald die Equipagen bereit wären, und um sich nicht der Unannehnilichkeit auckznsetzen, den Herzog warten zu lassen oder wenig- stens Raotil in Verzug zri bringen, sollte der Herzog seine Abwesenheit bemerken, brach er schon ani andern Tage nach dem Besuche von Herrn von Beausort selbst mit seinem Sohne nach Paris auf.

Es war, wie sich leicht begreifen läßt, für den jungen Mann eine heftige Gemüthgerschiitteruiig, diese Rückkehr nach Paris, mitten unter alle die Leute, die ihn gekannt und geliebt hatten.

Jedes Gesicht erinnerte denjenigen, welcher so viel gelitten, an ein Leiden, den, welcher so sehr geliebt, an einen Umstand seiner Liebe.

Raoul, indem er sich Paris näherte, fühlte sich sterben. Sobald er in Paris war, eristirie er wirklich nicht mehr. Als er zu Guiche kam, erklärte man ihtn, Herr von Guiche sei bei Monsieur.

Raoul schlug den Weg nach dem Luxeinbourg ein, und nachderii er hier angelangt, ohne daß er vermuthet hatte, er begebe sich an einen Ort, wo la Valliere ge- lebt- hörte er so viele Musiken, athniete er so viele Wohlgerüche ein, vernahni er so vielheitereo Gelächter- sah er so viele tanzende Schatten, daß er ohne eine. mildherzigeFrau, die ihn düster und bleich unter einem Thürvorhange gewahrte, einige Augenblicke hier geblie- ben und dann weggegangen wäre, ohne je wiederzu- kommen.«

Doch wie gesagt, in den ersten Vorzimmern war er stehen geblieben, einzig und allein, um sich nicht unter alle diese glücklichen Existenzen zu mischen, die er in den anstoßenden Zimmern sich bewegen fühlte.

Und als ihn ein Kannnerdiener von Monsieur er- kannte und fragte, ob er Monsietrr und Madanie zu sehen wünsche, da antwortete ihin Raoril kaum, sank