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Aber diese zwei Mäiiner waren Voii einem so fest geschmiedeten Charakter, daß jede Gemüthsbewegung in ihnen auf immer verloreii versank, wenn sie dieselbe in ihrem Herzen niederzndrücken beschlossen hatten.
Sie brachten· also schweigsam und beinahe keuchend die Stunde zu-, welche Mitternacht vorhergeht. Der Schlag der Uhr bezeichnete ihnen erst, wie viele Minu- ten diese schmerzliche Reife gedauert, die ihre Seelen in der Unermeßlichkeit der Erinnerungen an vergangene Feitten und der Befürchtuiigen für die Zukunft gemacht sat en·
Athos staiid zuerst auf und sagte:
»Es ist spät, Raoul.« Morgen.«-
Raoul stand ebenfalls aufund umarmte seinen Vater.
Dieser hielt ihn an seiner Brust zurück und« sprach mit bebender Stimme-
,,Jn zwei Tagen werdet Jhr mich also für immer verlassen haben, Raonl!«.
»Mein Herr,«« erwiederte der junge Mann-»ich hatte einen Plaii gefaßt, den, mir das Herz mit meinem
» Degen zn durchbohren- doch Jhr würdet mich feige ge-
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funden haben; ich habe auf diese-n Plan verzichtet, und dann mußten wir uns verlassen.««
»Ihr verlaßt mich, indem Jhr geht- Raoul!«
»Höret mich an, Herr, ich bitte Euch. Wenn ich nicht reise, so werde ich hier Vor Schmerz und Liebe sterben. Jch weiß, wie viel Zeitich noch so zu leben habe. SchicktFniich rasch von hinne11, mein Herr, oder Jhr werdet«mich feige unter Euren Augen, in Eurem Hause verscheideii sehen; das ist stärker, als mein Wille, das ist stärker, als meine Kräfte; Jhr seht wohl, daß ich seit einem Monat dreißig Jahre gelebt habe, und daß ich am Ende meines Lebens bin.«
»So geht Jhr,- sprach Athos"kalt,»so geht Jhr mit der Absicht, Euch in Afrika tödten zu lassen. Oh! sagt es... lügt uicht.«
Die drei Mustetlere. Btagelonne. x- 2


