Teil eines Werkes 
37.-41. Bändchen (1850)
Entstehung
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Der Herzog, als er sah, daß die Stunde Vorge- rückt war, stand auf nnd sagte rasch:

»Ich habe Eile, doch wollte man mir vor-werfen, daß ich die Zeit durch Plaudern mit einem Freunde verloren, so würde ich antworten, ich habe einen gnten Rekruten gemacht.«

»Verzeiht, Herr Herzog,« entgegnete Naonl, ,,sagt das nicht dem Köiiig, denn dem König werde ich nicht dienen.«

»Ei! mein Freund, wem wirst Du demt dienen? Es ist nicht mehr die Zeit, wo Dir hättest sageki kön- nen: Jeh gehöre Herrn Von Benufort. Nei11, heute gehören wir Alle, Klein und Groß, deni König; darum, wenn Du auf meinem Schiffe dienst, keine Zweideutig- keit, mein lieber Vieomte, Du wirst wohl dein König dienen."«

Athos erwartete mit einer Art von Ungeduld die Antwort, welche anf diese peinliche Frage Raoul, der nnlenkfame Feind, der Nebenbuhler des Königs, geben würde. Der Vatei- hoffte, das Hinderniß würde den Wuiifch zu Nichte machen. Er dankte beinahe Herrn von Beanfort,; dessen Leichtsinn oder dessen edelmüthiges Ueberlegen die'" Abreise seines Sohnes, seiner einzigen Freude, in Zweifel gestellt hatte.

Doch immer fest nnd ruhig, erwiederte Raonl:

»Herr Herzog, die Einwendung, die Jhr mir ge- macht, habe ich schon in meinem Geiste gelöst. Jch werde anf Euren Schiffeii dienen, da Jhr mich gnädigst mittiehmen wollt, doch ich werde einem Herrn, der mäch- tiger ist, als der König, ich werde Gott dienen-«

»Gott! wie so?« fragten gleichzeitig Athos und der Prinz.

»Es ist meine Absicht- das Gelübde abzulegen nnd Maltefer Ritter zu werden-«« antwortete Bragelonne, der eines uni das andere dieser Worte falle-I ließ, welche eisiger, als die Tropfen, die von den schwarzen Bäumen nach den Winterstüriiien herabträufen.