Teil eines Werkes 
2. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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dreihundert Schritt. Plötzlich wendete der Menſch ſich abermals um. Er bemerkte dabei wieder den Gaſtwirth. Diesmal ſah er denſelben mit einem ſo finſtern Ausdrucke an, daß Thénardier es für„unnöthig“ hielt, weiter zu gehen. Er kehrte deshalb um. 4

XI.

Nummer 9430 erſcheint wieder und Coſette gewinnt ſie in der Lotterie.

Jean Valjean war nicht todt.

Indem er in das Meer fiel, oder vielmehr indem er ſich hineinwarf, war er, wie man geſehen hat, ohne Kette. Er ſchwamm unter dem Waſſer, bis er ein auf der Rhede liegendes Schiff erreichte, an welchem ein Boot hing. Er fand ein Mittel ſich in dieſem Boote bis zum Abend zu verbergen. Mit Anbruch der Nacht warf er ſich wieder in das Meer und ſchwamm zur Küſte bis in geringer Ent⸗ fernung von dem Cap Brun. Da es ihm nicht an Geld fehlte, konnte er ſich hier Kleider verſchaffen. Eine Schenke in der Gegend von Balaguier war damals das Kleider⸗ magazin der entſprungenen Galeerenſträflinge, ein ſehr ein⸗ trägliches Geſchäft. Gleich allen jenen traurigen Flücht⸗ lingen, welche den Spähern des Geſetzes und des geſell⸗ ſchaftlichen Verhängniſſes zu entrinnen ſtreben, folgte Jean Valjean hierauf einem finſtern gewundenen Weg. Ein erſtes Aſyl fand er in Pradeaux bei Beauſſet. Dann ging