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er nach Granvillard bei Briancon in den obern Alpen. Eine ängſtliche Flucht, der Weg eines Maulwurfs, deſſen Windungen unbekannt ſind. Später kann man eine Spur des Vorüberkommens in Ain auf dem Gebiete von Civrieux finden, ſowie noch an verſchiedenen andern Orten. Dann erreichte er Paris. Wir haben ihn darauf in Montfermeil geſehen.
Seine erſte Sorge, als er nach Paris kam, war: Trauerkleider für ein kleines Kind von ſieben bis acht Jahren zu kaufen und dann ſich eine Wohnung zu verſchaffen. Als dies geſchehen, begab er ſich nach Montfermeil.
Man erinnert ſich, daß er ſchon bei ſeiner erſten Ent⸗ weichung dahin oder in deſſen Nähe eine geheimnißvolle Reiſe gemacht hatte, von der die Juſtiz einigen Wind bekam.
Uebrigens hielt man ihn für todt, und das vermehrte die Dunkelheit, die über ihm ſchwebte. In Paris fiel ihm eine jener Zeitungen, welche die Thatſache erwähnte, in die Hände. Er fühlte ſich dadurch beruhigt, und beinahe ſo geſichert, als ob er wirklich todt geweſen wäre. An dem Abend eben des Tages, an welchem Jean Valjean Coſette aus den Klauen der Thénardiers befreite, kehrte er nach Paris zurück. Er erreichte es beim Anbruch der Nacht mit dem Kinde durch die Barrisre von Monceaux. Hier nahm er ein Cabriolet, welches ihn nach der Esplenade des Ob⸗ ſervatoriums brachte. Hier ſtieg er aus, bezahlte den Kutſcher, nahm Coſette an die Hand, und beide ſchritten durch die ſchwarze Nacht und die öden Straßen nach dem Boulevard de l'Hopitol
Der ganze Tag war von gewaltiger Aufregung für Coſette erfüllt geweſen; hinter den Hecken hatten Beide Brod und Käſe gegeſſen, das ſie in einſam liegenden
Kneipen kauften; oft hatte man die Wagen gewechſelt und


