Teil eines Werkes 
2. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Perſon. Allein Sie müſſen mir alle die kleinen Auslagen bezahlen.— Man iſt mir viel ſchuldig.“

Der Mann richtete ſich empor und ſagte, indem er von ſeinem fadenſcheinigen Aermel mit den Fingerſpitzen den Staub fortſchnellte.

„Herr Thénardier, im Januar berechnete die Mutter, daß ſie Ihnen hundertundzwanzig Francs ſchuldig ſei. Sie ſchickten ihr im Februar eine Rechnung über fünfhundert Francs, Sie empfingen dreihundert Francs Ende Februar und dreihundert Francs Anfang März. Es ſind ſeitdem neun Monate, der Monat zu fünfzehn Francs als den ver⸗ abredeten Preis verfleſſen. Das macht alſo hundertund fünfunddreißig Francs. Sie haben hundert Francs zu viel bekommen; es bleiben alſo fünfunddreißig Francs, die man Ihnen ſchuldig iſt, und ich habe Ihnen fünfzehnhundert gegeben.“

Der Theénardier hatte ein Gefühl wie der Wolf in dem Augenblicke, wo er ſich in der Falle gefangen fühlt.

„Wer iſt denn dieſer Teufel von einem Menſchen,“ dachte er.

Er that eben das, was der Wolf in ſolcher Lage zu thun pflegt: er vollzog einen gewaltigen Ruck. Die Ver⸗ wegenheit war ihm ſchon einmal gelungen.

„Mein Herr, deſſen Namen ich nicht weiß,“ ſagte er entſchloſſen, indem er diesmal das achtungsvolle Benehmen bei Seite ließ,„ich nehme Coſette zurück, oder Sie zahlen mir tauſend Thaler.“

Der Fremde ſagte ruhig:„Coſette komm!“

Er nahm Coſette an die linke Hand und hob mit der Rechten ſeinen Stock vom Boden auf.

Thénardier bemerkte den gewaltigen Knüttel und die Einſamkeit des Orts.

Der Mam ſchritt mit dem Kinde in den Wald hineia