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ihren Beſen und die ganze Welt vergeſſend, und damit be⸗ ſchäftigt, den Stern in ihrer Taſche funkeln zu ſehen.
Bei einer dieſer Betrachtungen überraſchte ſie die Thénardier.
Auf den Befehl ihres Mannes war ſie gegangen, ſie zu holen. Unerhört! Sie gab ihr keinen Schlag, ſie ſchalt ſie nicht!
„Coſette,“ ſagte ſie beinahe ſanft,„komm ſogleich mit.“
Einen Augenblick darauf trat Coſette in das Gaſt⸗ zimmer.
Der Fremde nahm das Päckchen, das er mitgebracht hatte und band es auf. Das Päckchen enthielt ein kleines Wollenkleid, eine Schürze, ein Nachtjäckchen, einen Unterrock, ein Halstuch, wollene Strümpfe, Schuhe, kurz einen voll⸗ ſtändigen Anzug für ein Mädchen von ſieben Jahren. Alles war ſchwarz.
„Mein Kind,“ ſagte der Mann,„nimm das und kleide Dich ſchnell an.“
Der Tag dämmerte kaum, als die Einwohner von Montfermeil, welche ihre Fenſterladen zu öffnen begannen, auf der nach Paris führenden Straße einen ärmlich geklei⸗ deten alten Mann gehen ſahen, der an der Hand ein kleines Mädchen führte, welche Trauerkleider und auf dem Arme eine große rothe Puppe trug. Sie verfolgten die Richtung gegen Livry.
Das waren unſer Mann und Coſette.
Niemand kannte den Mann und da Coſette nicht mehr in Lumpen ging, erkannten Viele ſie nicht.
Coſette ging fort. Mit wem? Das wuſßte ſie nicht. Wohin? Das wußte ſie eben ſo wenig. Alles, was ſie be⸗ griff, war, daß ſie die Kneipe der Thénardiers hinter ſich ließ. Niemand hatte daran gedacht, ihr Lebewohl zu ſagen. Sie verließ das Haus gefaßt und haſſend.


