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Der Wanderer bückte ſich und betrachtete links in einem großen Steine, unten rechts neben der Thür, eine ziemlich große runde Vertiefung. In dieſem Augenblicke öffneten ſich die Flügel des Thores und eine Bäuerin trat heraus.
Sie ſah den Wanderer und bemerkte, was er be⸗ trachtete.
„Das hat eine franzöſiſche Kugel gemacht,“ ſagte ſie.
Dann fügte ſie hinzu:
„Was Sie da weiter oben in der Thür ſehen, neben dem einem Nagel, iſt das Loch von einer großen Kartätſch⸗ kugel. Die Kugel iſt aber nicht durch das Holz gegangen.“
„Wie heißt dieſer Ort?“ fragte der Wanderer.
„Hougomont,“ ſagte die Bäuerin.
Der Wanderer richtete ſich auf. Er machte einige Schritte und ſah über die Hecken. Er bemerkte am Hori⸗ zonte, zwiſchen den Bäumen hindurch, eine Art von Hügel und auf dieſem Hügel etwas, das einem Löwen glich.
Er befand ſich auf dem Schlachtfelde von Waterloo.
II.
Hongomont.
Hougomont war ein verderblicher Ort; der Anfang der Hinderniſſe, der erſte Widerſtand, den bei Waterloo jener große europäiſche Blutſauger fand, den man Napoleon nannte. 3 Es war früher ein Schloß; ietzt iſt es nur noch ein Pachthof. Hougomont iſt für den Alterthumsforſcher Hu⸗


