Teil eines Werkes 
1. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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ergriffen, wie ſie ſelbſt ſpäter ſagte, als ſie ihr Aben⸗ theuer erzählte. Mein Gott, Herr Maire, rief ſie endlich aus,ich

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glaubte, Sie wären

Sie hielt inne, denn vas Ende ihrer Rede würde der Ehrerbietung des Anfangs widerſprochen haben.

Jean Valjean war für ſie noch immer der Herr Maire.

Er ſprach ihren Gedanken aus.

Im Gefängniß, ſagte er.Ich war dort. Ich habe eine Eiſenſtange aus dem Fenſter gebrochen, mich über das Dach hinabgleiten laſſen, und ſo bin ich hier. Ich gehe nach meinem Zimmer hinauf; rufen Sie mir die Schweſter Simplicia. Sie iſt ohne Zweifel bei dem armen Mädchen.

Die Alte gehorchte in aller Eile.

Er richtete keine Ermahnung an ſie; es war ganz gewiß, daß ſie beſſer über ihn wachen würde, wie er ſelbſt.

Man hat nie erfahren, wie er auf den Hof zu drin⸗ gen vermochte, ohne den Thorweg zu öffnen. Er trug be⸗ ſtändig einen Hauptſchlüſſel bei ſich, der die kleine Neben⸗ thür öffnete; aber man mußte ihn durchſucht und ihm den Schlüſſel abgenommen haben. Dieſer Punkt iſt nie aufge⸗ klärt worden.

Er ging die Treppe hinauf, die zu ſeinem Zimmer führte. Oben ließ er den Leuchter auf den letzten Stufen der Treppe ſtehen, öffnete ſeine Thür mit ein wenig Geräuſch, ſchloß dann taſtend ſein Fenſter und den Fenſterladen und kehrte wieder zurück, um das Licht zu holen, mit dem er in das Zimmer trat.

Die Vorſichtsmaßregel war nützlich; man erinnert ſich, daß das Feuſter von der Straße aus geſehen werden konnte.