oft
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unruhig und nachdenklich gefunden. Warum ver⸗ hehle ich Ihnen die Urſache? Es iſt Eins, was mich bekümmert: das Gefühl, meinen Mann nicht ſo glücklich zu machen, als ich wollte.
Sie kennen ihn, denn Sie ſind ſein Freund. Und ſo wiſſen Sie, ein edlerer Mann lebt nicht unter der Sonne. Und dieſer Mann gehört mir an, und jeder Tag zeigt mir ſeine Liebe, und doch finde ich den Weg nicht, ihm Alles zu ſein, was er zum Leben bedarf.
Ich habe Ihnen verſchwiegen, daß er mir auf all meine Briefe keine Zeile geantwortet. Und noch heute iſt mir ſeine plötzliche Abreiſe unerklärlich. Ich habe ihm mit Wiſſen Nichts zu Leide gethan; aber daß ich unterlaſſen haben muß, ihm etwas zu Liebe zu thun, worauf er gehofft hatte, das wird mir jeden Tag einleuchtender.
Er wird wieder kommen, und ich werde offen mit ihm reden, und wenn er die Schmerzen ſieht, die mir ſeine Entfernung gemacht hat, wird er mir Alles ſagen und die letzten Schatten verſcheuchen, die mein Glück trüben.
Bis das geſchehen iſt, lieber Freund, laſſen Sie mich auf die Freude verzichten, die Stunden, wie


