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Muth dazu zu faſſen. Ach, wenn ich es Euch da mals geſtanden hätte, es hätte mich nicht ſo und glücklich gemacht, dieſes feige Herz. Aber ich wußte, daß Ihr wiederkommen mußtet, Filippo; nur daß es ſo lange dauerte, das hatte ich nicht gedacht, das that mir weh.— Ein Kind bin ich, ſo zu ſprechen. Was kümmert mich, was nun vorüber iſt? Filippo, da ſeid Ihr, und hier bin ich und bin Euer, ewig, ewig!“—
„Liebes Kind!“ ſagte er leiſe, und verſchwieg dann wieder, was er auf der Zunge hatte. Sie empfand es aber nicht, daß er ſo nachdenklich und ſchweigſam vor ihr ſtand und über ihre Stirn weg auf die Wand ſtarrte. Sie ſprach ruhig weiter; es war, als wären ihr ihre Worte ſeit lange bekannt, als habe ſie ſich tauſendmal im Stillen vorgeſtellt: Er wird kommen, und das und das wirſt du ihm ſagen.
„Ich habe ſchon Viele heirathen ſollen, hier oben, und als ich in Florenz war. Ich wollte nur dich. Wenn mich einer bat und ſagte mir ſüße Reden, gleich war deine Stimme da, aus jener
Nacht, deine Reden, die ſüßer waren, als alle Worte


