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Es entſtand eine Pauſe, in der die Blicke der beiden Menſchen auf einander ruhten. Dann ſagte Filippo:„Wie lange ſind deine Eltern nun todt?“
„SDrei Jahr. Sie ſtarben in derſelben Woche— ihre Seelen ſeien im Paradieſe! Dann bin ich nach Florenz gegangen.“
„Nach Florenz?“
„Ja, Ihr ſagtet ja, Ihr wäret aus Florenz. Die Frau des Caffetiere draußen bei San Miniato, an die wieſen mich welche von den Contrabbandieri. Einen Monat hab' ich da gelebt und ſie alle Tage in die Stadt geſchickt, nach Euch zu fragen. Abends ging ich ſelbſt hinunter und ſuchte Euch. Am Ende hörten wir, daß Ihr längſt fortgezogen, Keiner wollte recht wiſſen, wohin.“
Filippo ſtand auf und ging mit ſtarken Schritten durch das Gemach. Fenice wandte ſich nach ihm, ihr Blick folgte ihm, doch verrieth ſie keine Spur einer ähnlichen Unruhe, wie ſie ihn umhertrieb. Er kam endlich auf ſie zu, ſah ſie eine Weile an und ſagte dann:„Und wozu geſtehſt du mir das Alles, la Poveretta?“
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„Ich habe ſieben Jahre Zeit gehabt, mir einen


