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Indeſſen hatte die Magd auf einen Wink der Wirthin Wein gebracht. Der Fremde trank, reichte den Becher ſeinen Begleitern und ſann im Stillen über den wunderlichen Aufruhr nach, den er un wiſſentlich angeſtiftet. Ein Knecht nach dem andern legte den Löffel nieder und ging mit einem„Gute Nacht, Padrona!“ hinaus. Zuletzt waren die Drei mit der Wirthin und der alten Magd allein.
„Die Sonne geht um vier Uhr auf,“ ſagte der eine Schmuggler halblaut zu dem Fremden. „Eccellenza braucht nicht früher aufzubrechen, um bei guter Zeit in Piſtoja zu ſein. Es iſt auch wegen des Pferdes, das ſeine ſechs Stunden ſtehen muß.“
„Es iſt gut, meine Freunde. Geht und ſchlaft!“
„Wir werden Euch wecken, Eccellenza.“
„Auf alle Fälle,“ erwiederte der Fremde.„Ob wohl die Madonna weiß, daß ich nicht oft ſechs Stunden in Einem Strich ſchlafe. Gute Nacht, Car⸗ lone; gute Nacht, Meiſter Giuſeppe!“
Die Leute rückten ehrerbietig die Hüte und ſtan⸗ den auf. Der Eine ging nach dem Herd und ſagte: „Ich habe einen Gruß, Padrona, vom Coſtanzo aus


