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blick fuhr der Hund aus dem Schlafe auf. Ein wildes Murren brach aus ſeiner keuchenden Bruſt vor. Der Fremde ſah plötzlich vier funkelnde Augen auf ſich gerichtet.
„Darf man nicht fragen, ob Ihr Wein im Hauſe habt, Padrona?“ wiederholte er jetzt. Noch aber hatte er das letzte Wort nicht geendet, als der Hund in unerklärlicher Wuth laut heulend auf ihn zuſprang, ihm den Mantel mit den Zähnen von der Schulter riß und von Neuem gegen ihn losgeſprungen wäre, wenn nicht ein ſcharfer Ruf ſeiner Herrin ihn gebändigt hätte.
„Zurück, Fuoco, zurück! Friede, Friede!“— Der Hund ſtand mitten im Zimmer, heftig mit dem Schweife ſchlagend, den Fremden unverwandt im Auge.—„Schließ ihn in den Stall, Pietro!“ ſagte das Mädchen halblaut. Sie ſtand noch immer wie erſtarrt am Herde und wiederholte den Befehl, als Pietro zauderte. Denn ſeit langen Jahren war der nächtliche Platz des alten Thiers neben dem Herde geweſen. Die Knechte flüſterten untereinander, der Hund folgte widerwillig, und ſein Heulen und Win⸗ ſeln drang ſchauerlich von draußen herein, bis es vor Erſchöpfung nachzulaſſen ſchien.


