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wie die des alten Herrn aus dem Auguſtinerkloſter, aber man ſahe hier von der Höhe des Kirchhofes auf die breiten Waſſer des majeſtätiſchen Fluſſes, auf die Felsblöcke und auf die fer— nen, tiefgrünen Gebirgsmatten.
Die drei Menſchen, die hier am Ende. dieſer einfachen Geſchichte von allen den wilden und verſchlungenen Gruppen noch übrig geblieben ſind, ſtehen zum letzten Male neben einander. Zwei Wagen harren vor der Thüre, der eine dort⸗ hin, der andere dahin gerichtet.
—„Gott ſegne Euch“— ſagt der Baron und ſchüttelt
dem alten Bauer die Hand. 3 —„und auch Sie, leben Sie wohl, und gedenken Sie in Ihren Gebeten auch meiner!“— ſagt er dann
zur Ellis.
—„Sie kennen mein Verhältniß zum Verſtorbenen, ich habe viel zu büßen.— Ich habe einſt auf der Straße in London einen ernſten, unerſchütterlichen Mann ſtehen ſehen; Straßenjungen und wilde, freche Geſtalten umgaben ihn, höhnten ihn, mißhandelten ihn, und er fuhr fort, das Evan⸗ gelium Jeſu Chriſti zu predigen, und er fuhr fort, zu ſegnen. Solch ein Mann will ich werden mit Gottes Hülfe! Ver⸗ geben Sie mir! Gott mit Ihnen.“—
Und damit ſchritt er zur Thür hinaus, der hohe, feſte, ſtolze Mann, jetzt zerknirſcht, gebeugt, gedemüthigt. Ein Augenblick— und ſein Wagen war verſchwunden.
Ellis und der alte Bauer folgten ihm bald, und in ſtiller Erinnerung gedachte ſie wieder des alten Pfarrherrn aus dem Auguſtinerkloſter, wie er einſt zu ihr geſagt hatte, indem er auf die Kloſterruinen neben ſeinem Hofe hindeutete:
„Solch ein ſtiller Fleck iſt heut für uns wieder ſehr Noth geworden; es giebt Seelen, welche von dem Unglück der Welt ſo wund geſcheuert, ſo zerbrochen ſind, daß ſie vor


