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Enguerrand von Lamalgue : der letzte Troubadour der Provence / von George Hesekiel
Entstehung
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Beſorgtes in allen dieſen Bewegungen und Handreichungen, wie man es von dieſem Manne niemals erwartet hätte.

Ich kann nicht ſehen, rief mit röchelnder, ſchwacher Stimme der Verwundete,ſind meine Augen verletzt?

Nein, Heinrich, nur ein Schuß am Halſe, aber er kann nicht ſchwer ſein, denn Deine Stimme verräth ihn nicht; auch hat die Blutung faſt ganz aufgehört erwie⸗ derte der Baron, indem er die Bruſtſtreifen ſeines Hemdes mit einem kräftigen Ruck herausriß und damit den Verband ergänzte.

Gieb mir zu trinken, ich verſchmachte ſagte Heinrich. Der Baron hielt ihm knieend den Eimer ent⸗ gegen.

6Ach, das that mir wohl, ich fühle mich wieder friſcher. Und damit befühlte er ſelbſt ſeinen Hals und den dicken regelloſen Verband, der ihn umgab.

Ich danke Dir von Herzen, ich danke Dir, wie kommt es doch, daß mir ein Menſch noch blieb in dieſer Stunde, ich glaubte keinen mehr zu haben auf dieſer Welt, der es freundlich und treu mit mir meinte. Ich hatte ſie ja alle von mir geſtoßen, die mir treu und freundlich waren..

Von Dir geſtoßen, wie meinſt Du das? fragte theilnahmvoll der Baron.

Ein ander Mal, ich bin jetzt zu ſchwach, dir viel zu erzählen und damit drückte er ihm die Hand.

Dem Baron kam es vor, als wäre das ganze Weſen ſeines jungen Freundes ein anderes geworden.

Was iſt Dir, Heinrich? fragte er ihn.

Ach! ich habe einen Traum gehabt, ſagte er,ich werde ihn Dir erzählen, aber ein ander Mal, ich bin jetzt zu ſchwach! Damit neigte er ſich auf ſein Bund Stroh

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