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Bandelier. Der Bailli von Luſignan grüßte die Anweſen⸗ den freundlich und ſeinen Begleiter zur Fürſtin von Tarent führend, ſprach er:„Meine ſchöne Schweſter, unſer großer Seeheld, der Capitain Jean Bart bringt Dir ſeine Hul⸗ digung dar!“„Das heißt,“ rief Jean Bart überlaut, „weil der Bailli der einzige Seemann iſt in dieſem Strich, wird ſeine Schweſter, denke ich, mehr zu einem alten See mann paſſen, als alle die vornehmen Puppen, die mich verlacht haben und mich wie ein Wunderthier beſehen all' die Tage her in Verſailles, hol' ſie der... ja, ſo, man flucht hier nicht, weil man auch nicht betet!“
Während nun der Balilli ſeiner Nichte ſeinen Glück wunſch darbrachte, ging der berühmte Seeheld Jean Bart von Einem zum Andern im Saal, betrachtete ſich Alle ungenirt, fragte, nickte, lachte, ſchüttelte mit dem Kopfe und rief endlich wieder ganz laut:„Hollah, Bailli, mit Eurer Familie iſt auch nichts beſonders, ſchmucke Frauen zimmer, o ja, die Mannsbilder aber ſchwatzen in's Zeug 'nein vom Seeweſen und verſtehen den Teufel nichts da⸗ von, nur der Eine da,“ er zeigte auf Herrn Enguerrand, „der gefällt mir, iſt ein ehrlicher Kerl, ſagte mir in's Ge ſicht, ich ſollte ihn in Frieden laſſen, verſtände ſich nicht auf Schiffe, ſondern nur auf Pferde, das iſt doch noch ein Wort!“
Der grimmige alte Seebär mit ſeinem rückhaltloſen Freimuth mißfiel den heiteren Provencalen keinesweges und die Geſellſchaft trennte ſich fröhlich lachend, als Jean Bart plötzlich ſchrie:„Donnerwetter, Bailli, macht fertig, denn wir müſſen ja zu dem Kerl von Marine⸗ miniſter, der von der ganzen Marine noch weiter nichts geſehen hat, als die verſtaubten Schiffsmodelle im Arſenal!“
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