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Augen verloren hatte; er war begierig zu erfahren, was ein ſo liebendes Herz abgehalten, den Sohn früher an ſich heranzuziehen.
Doch wollte er den ſo tief erſchütterten alten Freund nicht mit Fragen drängen; er begnügte ſich damit, ihm ſein Erlebniß mit dem ehemaligen Hauptmann zu erzählen, und überließ es dem Mönch ſelbſt, ihm die Gründe ſeines Verhaltens gegen den Sohn Evelinens anzugeben oder zu verſchweigen.
Pater Antonius verſchlang jedes Wort dieſer Erzählung mit der innigſten Theilnahme. In ſeinen ſonſt ſo feſten und beherrſchten Zügen malte ſich der ſtürmiſche Wechſel von Angſt, Mit⸗ gefühl und Dankbarkeit, welche die furchtbaren Prüfungen Ephraims und deſſen liebevolle Hin⸗ gebung in ſeiner Seele erweckten. Als Ephraim ſeine Erzählung geendet und nachdenklich vor ſich nieder blickte, fühlte der Mönch, daß er eine dunkle Parthie ſeine Lebens aufhellen müſſe, um die Zwei⸗ fel in der Seele des befreundeten Jünglings zu beſchwichtigen.
„Ephraim,“ ſagte er mit bewegter Stimme, „ich weiß nicht, ob du die Schwäche eines Vater⸗


