Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

201

Jüngling, der ihn mit ſeinen Armen umfangen wollte, heftig zurück, und rief leidenſchaftlich, in⸗ dem er Ephraims Geſicht mit glühenden Blicken prüfte:Woher kommſt du Ephraim, was führt dich ſo plötzlich hieher?

Ephraim erſtaunte über dieſen unbegreiflichen Empfang, der ihm durch etwas Außerordentliches motivirt ſchien. Da er indeß dem Mönch nur allmälich die Auffindung ſeines Sohnes mitthei⸗ len wollte, erwiederte er ruhig, daß er aus der Garniſon von Prag komme, indem er den Mili⸗ tärdienſt verlaſſen habe.

Seit wann haſt du den Dienſt verlaſſen? fragte der Mönch in gleicher Aufregung.

Ephraim ſagte, daß er unmittelbar aus der Kaſerne komme.

Und du haſt mir nichts weiter zu melden? rief der Mönch, indem ſeine Erregung einer trau⸗ rigen Stimmung zu weichen begann.

O doch, rief Ephraim über dieſe Frage freudig erſchrocken.Ich habe dir eine Mitthei⸗ lung zu machen, mein theurer Freund, die deinem Herzen großen Troſt bringen wird.

So war meine Hoffnung nicht vergeblich

In1