Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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der Weltgeſchichte bis an ihre Quelle verfolgt, einen dieſer glaubensbethörten Menſchen mit dem giftigen Blick des Haſſes betrachten. Als gefähr⸗ lich betrachtete er nur noch dieſen in ſeiner Ein⸗ bildung höheren Stand, als einen Feind des allgemeinen Menſchenrechtes, aber er konnte ihn nicht mehr haſſen; dieſer Stand kämpfte auch nur im Gefühl ſeines vermeintlichen Rechtes, er war ein ebenbärtiger, achtungswerther Feind. Nur die glaubensloſe mit Menſchenköpfen rechnende Selbſtſucht des Jeſuiten und Staatenmannes ſchien ihm ekelhaft und verächtlich. Er begriff jetzt wie man einen ehrlichen Feind lieben und achten könne, indem man ſich in ſeine Seele verſetzte. Er ſah in dieſem Stand einen gewaltigen Löwen mit dem er auf Tod und Leben ringen mußte; aber bewun⸗ derte er nicht den herrlichen Bau, die Kraft und den kühnen Sprung des Löwen, während er zu⸗ gleich das tödtliche Geſchoß feſt und unerbittlich ihm entgegen ſchleuderte?„Wann wirſt du kom⸗ men,“ rief er ſchmerzvoll aus,„ſchöne Zeit der bibliſchen Verheißung, wo der Löwe und das Lamm friedlich neben einander weiden, und warum muß es mir beſchieden ſein, der ich ſie alle an mein