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Dieſe merkwürdige Weltanſchauung des Grafen und ſeiner Genoſſen machte auf Ephraim keinen unangenehmen Eindruck. Seine edle Natur ſym⸗ pathiſirte mit jeder Kraft die aus dem Herzen, aus einem feſten Glauben floß. Er fühlte, daß der glühende Haß, den er gegen dieſen Stand ge⸗ hegt hatte, ſich aus ſeiner Seele verlor, und war ſehr zufrieden von einer unreinen Flamme befreit zu werden. Zwiſchen dem ruchloſen ungläubigen Jeſuiten, zwiſchen dem lügneriſchen, verhärteten Staatsmann und dieſen im Glauben an ihre Ho— heit auferzogenen Kinder eines in ſich abgeſchloſ⸗ ſenen Standes ſah er einen himmelweiten Unter⸗ ſchied. Dieſe Menſchen konnten in ihrer Region die trefflichſten und erhabenſten Eigenſchaften der menſchlichen Seele beſitzen und entwickeln. Sie konnten da mit den zärtlichſten Banden des Fami⸗ lienlebens umſchlungen ſein, die liebendſten Söhne, die edelſten Freunde, die aufopfernſten Patrioten werden. Ihr Stand kämpfte mit dem Bürger⸗ thum wie einſt Katholiken mit Proteſtanten, die beide im Recht zu ſein glaubten. Wie wollte Ephraim, mit ſeiner unendlichen Menſchenliebe in der Bruſt, der leidend und liebend den Strom


