Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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druck eines Glückes ſehen würde, den es ſeit zwan⸗ zig Jahren nicht gekannt. Eine himmliſche Ruhe lag bei dieſen Gedanken auf der Stirne des edlen Jünglings, der nur für fremdes Glück ſchwärmte. Alle ſeine ſchmerzvollen Erinnerungen traten zurück, die Zukunft voll Leiden und Kämpfe verſchleierte ſich vor ſeiner Seele, die nur den großen und ſchönen Moment durchempfand. Wenn er ſich ſpäter an dieſe ſchöne Stunde erinnerte, kam er ſich darin vor wie der Wüſtenwandrer, der eine Oaſe gefunden, und ſich dem erquickenden Genuß der kühlen ſchattigen Luft, des friſchen Grüns, der klaren Quelle und ſaftigen Frucht ſorglos hin— gibt, obgleich draußen am Rande wildes Gethier heult und bruͤllt, und der lange Weg durch die Wüſte in den nächſten Stunden fortgeſetzt wer⸗ den muß.

Ephraim verſicherte den Hauptmann, daß der Mönch keine Ahnung habe von ihrem Zuſammen⸗ treffen. Er konnte ihm nicht einmal die Gewiß⸗ heit geben, ob der Mönch überhaupt wiſſe, daß Eveline einen Sohn hinterlaſſen habe, da er ihm niemals davon geſprochen. Er machte ihn jedoch darauf aufmerkſam, daß der Mönch durch irgend